Dienstag, 23. April 2013

Rezension: 'Demi Monde - Die Mission' von Rod Rees

Titel: 'Demi Monde - Die Mission'
Autor: Rod Rees
Verlag: Goldmann
Preis: 12,99€
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Inhalt:

Die Tochter des Präsidenten, Norma, ist gefangen in der virtuellen Welt der 'Demi-Monde'. Eigentlich als Kriegsübungsplatz für US-amerikanische Soldaten gedacht, gerät Norma bald in die Klauen der bösartigen Kreaturen, die die 'Demi-Monde' bewohnen.
Einzig und allein Ella Thomas kann mit einer glaubhaften Tarnung in die Computersimulation geschleust werden, um Norma zu befreien.
Doch als Ella mit der grausamen Realität dort konfrontiert wird, stößt sie an ihre Grenzen...


Meine Meinung:

Schwierig, schwierig. Ich muss schon sagen, die Rezi zu schreiben fiel mir gar nicht leicht. Grund dafür sind die ständigen UPS und DOWNS. Ein Teil hat mir super gefallen war fesselnd und spannend, 2 Seiten später jedoch musste ich mich durchquälen und hätte das Buch am liebsten in die Ecke gepfeffert. Das ging leider die ganze Zeit so.
Dann gab es da noch eine Reihe von sehr seltsamen Begriffen, die ich anfangs überhaupt nicht verstanden habe und die den Lesefluss gestört haben. Beispiele dafür:
Checkya, HimPerialismus, RaTionalismus usw.
Nach und nach habe ich mich dann an sie gewöhnt und dank des Glossars auch die Bedeutung verstanden.

Die Charaktere waren allesamt etwas komisch. Norma, die Präsidententochter, ist ein verwöhntes Gör, dass selbst in den unmöglichsten Situationen nur an sich und den eigenen Konfort denkt. Sie war mir absolut unsympathisch und Ella hätte sie meinetwegen in der 'Demi-Monde' verrotten lassen können :D
Ella hingegen mochte ich schon viel lieber. Obwohl der Autor mit seinen ständigen Beschreibungen von Ellas Schönheit und Anziehungskraft auf die Männer ziemlich genervt hat. Nach dem zweiten Mal hab ich es dann auch kapiert, Ella ist eine richtige Bombe ;)
Während ihrer Befreiungsmission lernt sie Vanka kennen, den ich sogleich sympathisch fand. Er ist ein richtiger Charmeur.
Es gibt in der 'Demi-Monde' noch hunderte von anderen Charakteren und ich muss sagen, dass ich bis auf die zwei Ausnahmen keinen von ihnen auch nur annähernd mochte, vor allem die größenwahnsinnige Trixie war mir unheimlich.

Die Story hat wirklich viel Potenzial! An einigen Stellen hat der Autor das Maximum aus seiner Geschichte geholt und das Buch zum wahren Page-Turner gemacht. Leider gingen viele dieser spannenden Stellen in langweilige Kriegsbeschreibungen über. Die vielen Perspektivwechsel verwirrten und zusammen mit eben diesen Kriegsbeschreibungen war es nach einige Zeit einfach nur noch mühsam zu lesen.
Das Ende ist ziemlich offen. Obwohl mich der letzte Teil nicht überzeugen konnte, bin ich dennoch neugierig, wie es weitergehen könnte.

Fazit:

Ein Buch mit viel Potenzial und einer wunderbar kreativen Grundidee, das an einigen Stellen zum wahren Page-Turner und an anderen leider zum umfallen langweilig war.
Von mir gibt es nach langem Überlegen knappe 3 von 5 Punkten!

Kommentare:

Würde mich über eure Kommentare freuen!! :)