Sonntag, 9. Februar 2014

Rezension: ' Sternenreiter - Kleine Sterne leuchten ewig' von Jando

(Quelle: amazon.de)

Titel: Sternenreiter - Kleine Sterne leuchten ewig
Autor: Jando
Verlag: KoRos Nord
Preis: 13,95 €
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Inhalt

Mats lebt nur noch für seine Arbeit und hat kaum mehr Zeit für seine Familie. Nach einem schweren Unfall muss er mehrere Wochen im Krankenhaus bleiben, wo er auf einen seltsamen kleinen Jungen trifft, der ihm hilft, die Welt mit anderen Augen zu sehen...

Meine Meinung

Generell mag ich Bücher sehr gerne, die wichtige Botschaften und Lebensweisheiten vermitteln. Deswegen habe ich mich sehr auf Sternenreiter gefreut, nicht zuletzt, weil es von vielen hochgelobt wurde.
Die Geschichte beginnt auch relativ gut. Wir lernen Mats und seine Familie kennen. Schnell wird klar, dass er ein typischer Workoholic ist, der bis tief in die Nacht an seinem Bürotisch sitzt. Erst ein Unfall und die darauffolgende Begegnung mit dem kleinen Jungen helfen ihm wieder an seine Träume zu glaube.


Ich glaube der Autor hat sich zu viel vorgenommen. Ein Märchen für Erwachsene zu schreiben, mit versteckten Weisheiten und bedeutungsvollen Sätzen klingt ziemlich schwer. Leider muss ich sagen, dass ihm das gesamte Paket nicht so recht gelungen ist. Die `Weisheiten` waren für mich eine Aneinanderreihung von Sätzen, die zwar schön zu lesen aber irgendwie bedeutungsarm und teilweise schon ziemlich abgedroschen klangen. Dass sie dann auch noch kursiv gedruckt waren, nervte nach einiger Zeit tierisch. Ich wähle gerne selbst aus, welche Zeilen für mich einen tieferen Sinn haben, ich habe es lieber wenn der Autor seine Botschaften subtil versteckt. Hier hingegen waren sie wie auf dem Präsentierteller, so als wolle der Autor damit zeigen, was für tiefsinnige Sätze er doch formen kann. Stellenweise waren sie wie aus einem 0815-Kalender oder einem Selbsthilfebuch für Depressive:
"Lachen ist die beste Medizin. Versuch es mal. Du wirst schnell merken, wie um dich herum vieles einfacher wird." (S.30)
"Dankbarkeit ist der erste Schritt zur Genesung."(S.30)
Eingebettet wird das Ganze dann in eine ziemlich seichte Geschichte mit einem kleinen Jungen, der Menschen hilft wieder an ihre Träume zu glauben. Ich glaube, die Thematik soll zu Tränen rühren, ich war eher gelangweilt.
Wie gesagt, der Anfang ist ziemlich vielversprechend aber nach einiger Zeit habe ich mein Interesse verloren und dieses Ganze pseudo-tiefsinnige Geschwafel des Jungen ging mir doch auf den Wecker. Ich denke einfach, das ich mit falschen Erwartungen an das Buch gegangen bin. Durch die vielen positiven Meinungen habe ich einfach mehr erwartet.

Fazit

"Sternenreiter" ist ein nettes kleines Buch für Zwischendurch, das keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. Es wirkte wie: mehr gewollt als gekonnt auf mich.
Von mir gibt es 2 Punkte von 5!


Kommentare:

  1. Huhu Süße, ich tagge dich mal wieder! ;-)
    Wenn du Lust hast, dann schau mal...
    http://weltenwechsel.blogspot.de/2014/02/ich-mochte-unbedingt-lesen-tag.html

    Lieben Gruß,

    Dinni ☺

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Würde mich über eure Kommentare freuen!! :)